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Mehr Sicherheit, mehr Routine: Warum die Münchner Volkshochschule, die Verkehrswacht München e.V. und Lime sich gemeinsam für Fahrsicherheit einsetzen

Geteilte Mikromobilität ist für viele Menschen in München zu einem festen Bestandteil des Alltags geworden—sei es für den Weg zur U-Bahn, zur Arbeit, zum Einkaufen oder für Fahrten quer durch die Stadt. Aber damit E-Scooter und Pedelecs selbstverständlich genutzt werden können, braucht es mehr als verfügbare Fahrzeuge. Fahrerinnen und Fahrer brauchen zudem die Möglichkeit, sicheres Fahren praktisch zu üben, Vertrauen im Umgang mit den Fahrzeugen zu gewinnen und die geltenden Verkehrsregeln zu kennen. Genau hier setzt das neue Fahrsicherheitstraining an, das von der Münchner Volkshochschule, der Verkehrswacht München e.V. und Lime in Kooperation angeboten wird.

Das Training setzt diese Grundsätze in die Praxis um. In geschützter Atmosphäre trainieren die Teilnehmenden den sicheren Umgang mit E-Scootern und Pedelecs. Im Mittelpunkt stehen praktische Alltagssituationen: Bremsen, Kurvenfahren, Abbiegen, richtiges Parken und das Verhalten in typischen Verkehrssituationen. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Für Lime ist die Unterstützung dieses Angebots ein konsequenter Schritt. Geteilte Mikromobilität sollte nicht nur leicht zugänglich sein, sondern auch sicher und im Einklang mit den geltenden Verkehrsregeln genutzt werden. Das ist besonders wichtig für Menschen, die noch wenig Erfahrung mit geteilter Mikromobilität haben oder im Umgang mit E-Scootern und Pedelecs noch mehr Sicherheit gewinnen möchten.

Was Menschen von geteilter Mikromobilität abhält

Eine von Lime in Auftrag gegebene YouGov-Umfrage zeigt, dass viele Menschen Shared Micromobility grundsätzlich offen gegenüberstehen, praktische Hürden sie jedoch weiterhin von der Nutzung abhalten. Dazu zählen Unsicherheit im Straßenverkehr, die Sorge zu stürzen oder das Gleichgewicht zu verlieren, der Wunsch nach klareren Regeln sowie Fragen zu Komfort, einfacher Handhabung und Kosten.

Für München zeigen die Ergebnisse: Unsicherheit im Straßenverkehr ist ein relevanter Grund, warum Menschen Leih-Pedelecs oder Leih-E-Scooter nicht nutzen. Auch unklare Nutzungs- und Abstellregeln spielen eine Rolle.

Diese Unsicherheiten sind nachvollziehbar. Pedelecs unterscheiden sich durch ihr höheres Gewicht und die elektrische Tretunterstützung im Fahrverhalten von herkömmlichen Fahrrädern. Beschleunigung, Bremsweg, Kurvenverhalten und das Handling des schwereren Fahrzeugs können zunächst herausfordernd sein. Auch E-Scooter stellen mit ihren kleinen Rädern, ihrer direkten Beschleunigung und ihrer besonderen Fahrdynamik andere Anforderungen an die Fahrenden.

Diese Herausforderungen lassen sich jedoch nicht allein durch Hinweise zu den Verkehrsregeln in der App lösen. Viele Menschen gewinnen vor allem durch praktische Erfahrungen und die Möglichkeit, typische Alltagssituationen selbst zu üben, mehr Sicherheit. Ein Training vor Ort bietet zudem die Gelegenheit, Expertinnen und Experten direkt Fragen zum sicheren und verantwortungsvollen Fahren und Parken zu stellen.

Das Fahrsicherheitstraining greift diese Hürden direkt auf. Teilnehmende können die Fahrzeuge in einem geschützten Rahmen kennenlernen, Fragen stellen und zentrale Fahrsituationen üben, bevor sie im regulären Straßenverkehr unterwegs sind. Das Training soll helfen, sicherer zu entscheiden.

Verkehrssicherheit beginnt mit Wissen und Übung

Bei sicherer Mikromobilität geht es nicht nur um Fahrzeugtechnik, sondern auch um Rücksichtnahme, vorausschauendes Fahren und ein Verständnis der Verkehrsregeln. Gerade weil sich Fahrverhalten, Gewicht und Geschwindigkeit von Pedelecs und E-Scootern von einem herkömmlichen Fahrrad unterscheiden können, ist ein sicherer Umgang mit den Fahrzeugen wichtig. Um verantwortungsvoll unterwegs zu sein, gilt es, Risiken frühzeitig zu erkennen, das eigene Fahrzeug sicher zu beherrschen und kritische Situationen möglichst zu vermeiden.

Im Training lernen die Teilnehmenden nicht nur, wie sie bremsen, lenken oder abbiegen. Sie setzen sich auch damit auseinander, wie Fahrzeuge richtig abgestellt werden, warum Gehwege und Zugänge freigehalten werden müssen und worauf es in typischen Situationen im Münchner Stadtverkehr ankommt.

Die Kooperation mit der Münchner Volkshochschule und der Verkehrswacht München e.V. ist dafür besonders wertvoll. Die MVHS schafft einen niedrigschwelligen Bildungsrahmen für alle Interessierten. Die Verkehrswacht München e.V. bringt ihre verkehrssicherheitsfachliche Expertise ein. Lime unterstützt mit Fahrzeugen und Erfahrung aus dem Betrieb geteilter Mikromobilität.

Geteilte Mikromobilität zugänglicher machen

Die YouGov-Umfrage im Auftrag von Lime zeigt auch: Damit mehr Menschen geteilte Mikromobilität nutzen, müssen Angebote einfach und verständlich sein. Beim LimeBike spielen zum Beispiel Komfort, Stabilität und einfache Handhabung eine wichtige Rolle. Preismodelle mit planbaren Kosten wie LimePrime bieten eine Möglichkeit, geteilte Mikromobilität zuverlässig und mit transparenten, vorhersehbaren Kosten zu nutzen.

Das Fahrsicherheitstraining ergänzt diese Maßnahmen um einen weiteren Baustein: praktische Erfahrung. In einer entspannten Atmosphäre können die Teilnehmenden die Fahrzeuge ausprobieren, ein Gefühl für Bremswege entwickeln, das Kurvenfahren üben und lernen, wie sie richtig parken. Diese praktische Erfahrung kann dazu beitragen, mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und Sicherheit beim Fahren zu gewinnen.

Für Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer bietet das Training zudem die Möglichkeit, ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie sich das zusätzliche Gewicht und die elektrische Tretunterstützung auf Beschleunigung, Bremsverhalten und Kurvenfahren auswirken. Gerade für Erstnutzer:innen und Gelegenheitsnutzer:innen kann das entscheidend sein.

Für Lime entsteht sichere, geteilte Mikromobilität nicht durch eine einzelne Maßnahme. Sie entsteht im Zusammenspiel aus guten Fahrzeugen, klaren Regeln, verständlichen Informationen, geeigneter Infrastruktur und praktischer Übung. Das neue Fahrsicherheitstraining ist ein lokaler Beitrag zu diesem umfassenden Ansatz.

Gemeinsam für sichere Mikromobilität in München

Geteilte Mikromobilität bietet Menschen eine flexible, nachhaltige und unabhängige Möglichkeit, sich fortzubewegen. Damit sie für noch mehr Menschen zu einer echten Mobilitätsoption wird, muss ihre Nutzung sicher, einfach und zugänglich sein.

Das Fahrsicherheitstraining der Münchner Volkshochschule, der Verkehrswacht München e.V. und Lime bietet Menschen die Möglichkeit, die Fahrzeuge auszuprobieren, den sicheren Umgang mit ihnen zu üben und Fragen zu stellen. Die persönliche Anleitung vor Ort ergänzt digitale Informationen und hilft den Teilnehmenden, Unsicherheiten zu klären und das Gelernte direkt in die Praxis umzusetzen. Das Training zeigt zugleich, dass sichere Mikromobilität eine gemeinsame Aufgabe ist—von Anbietern, Bildungseinrichtungen und Verkehrssicherheitsorganisationen ebenso wie von den Menschen, die diese Mobilitätsangebote täglich nutzen.

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