Mehr als eine Fusspatrouille: Wie Lime und Züriwerk gemeinsam Verantwortung übernehmen
Die proaktive Fusspatrouille von Lime in Zürich verbindet ein geordnetes Stadtbild mit Inklusion von Menschen mit IV im regulären Arbeitsmarkt.
Wir haben unsere erste proaktive Lime-Fusspatrouille in Zürich an den Start gebracht. Gemeinsam mit unserem Partner Züriwerk sorgt die Fusspatrouille an Werktagen dafür, dass unsere E-Trottinette und E-Bikes an stark frequentierten Standorten korrekt abgestellt sind. Indem die Patrouille Falschparken korrigiert, bevor Meldungen eingehen, sorgt sie auf praktische Weise dafür, den öffentlichen Raum frei zu halten und eine reibungslose Mikromobilität sicherzustellen.
Besonders freut uns, dass wir dieses Projekt gemeinsam mit Züriwerk umsetzen können. Die Stiftung engagiert sich seit vielen Jahren für die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Rund 1'300 Menschen mit und ohne Behinderungen leben, arbeiten und lernen an über 20 Standorten im Kanton Zürich gemeinsam. Mit vielfältigen Arbeits-, Wohn- und Bildungsangeboten schafft Züriwerk Perspektiven, stärkt die Selbstständigkeit und fördert die aktive Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.
Die Zusammenarbeit mit Lime zeigt, wie Inklusion auch im Arbeitsalltag konkret gelebt werden kann. Mitarbeitende von Züriwerk übernehmen eine sichtbare Aufgabe im öffentlichen Raum und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu einem geordneten Stadtbild sowie zu einem zuverlässigen und attraktiven Sharing-Angebot für die Zürcherinnen und Zürcher.
„Unsere Mitarbeitenden sind täglich in der Stadt unterwegs und sorgen dafür, dass Lime-Fahrzeuge möglichst rücksichtsvoll abgestellt sind. Die Zusammenarbeit zeigt das Potenzial inklusiver Arbeitsplätze und ihren Beitrag zu einem geordneten Stadtbild.“ – Michael Hess, Jobcoach, Züriwerk
Unsere Partnerschaft mit Züriwerk ist ein starkes Beispiel dafür, wie geteilte Mikromobilität und soziale Verantwortung gemeinsam einen Mehrwert für die Stadt schaffen können. Gemeinsam mit dem Züriwerk ergreifen wir Massnahmen, um ein rücksichtsvolles Parken unserer Fahrzeuge zu fördern und sicherzustellen, dass sich geteilte Mobilität ganz natürlich in das Zürcher Stadtbild einfügt.
Auch die Nutzerinnen und Nutzer können ihren Beitrag leisten. Rücksichtsvolles Parken und das Einhalten lokaler Regeln halten den öffentlichen Raum frei und sorgen dafür, dass geteilte Mobilität für alle besser funktioniert. Über die Lime-App und weitere Kommunikationskanäle geben wir praktische Hinweise dazu, wo und wie ordnungsgemäss parkiert werden kann. Denn ein geordneter Betrieb beginnt nicht erst beim Umstellen falsch parkierter Fahrzeuge, sondern bereits beim richtigen Abstellen.
Denn nur gemeinsam können wir dazu beitragen, dass geteilte Mikromobilität eine gut integrierte und langfristig akzeptierte Ergänzung des urbanen Verkehrs bleibt.
Ergänzend zu diesen Massnahmen ging der Trotti-Melder (trotti-melder.ch) online, eine von Lime initiierte und schweizweite Melde-Plattform. Über den anbieterübergreifenden Trotti-Melder können Passantinnen und Passanten leicht und niederschwellig Standort und Foto von falsch abgestellte E-Trottis direkt beim jeweiligen Anbieter melden. Dieser stellt das Fahrzeug dann ordnungsgemäss um.
Gemeinsam bieten diese beiden Initiativen Städten, Nutzerinnen und Nutzern sowie Anbietern mehr Möglichkeiten, den öffentlichen Raum freizuhalten und eine funktionierende Mikromobilität für alle zu gewährleisten. Sie unterstreichen unser kontinuierliches Engagement, eng mit lokalen Partnern zusammenzuarbeiten und zu besser vernetzten, barrierefreien Städten beizutragen.